Film

Will wuchs allein mit einer psychisch kranken Mutter auf. Als Erwachsener hat er den Kontakt abgebrochen und mit der schmerzhaften Vergangenheit abgeschlossen: Er spricht nie darüber, auch nicht mit Luke, seinem neuen Lover. Doch nach zehn Jahren des Schweigens taucht seine Mutter auf und rät ihm dringlichst dazu, Luke zu misstrauen. Alte Traumata kommen hoch, und für Will beginnt ein langsamer Abstieg in die Hölle. Er ist ganz auf sich selbst gestellt, halluzinatorische Anfälle überkommen ihn. Realitätsverzerrung und furchterregende Kreaturen orchestrieren in diesem hochpsychologischen Film ein schonungsloses Abtauchen in tiefste Abgründe. Addison Heimanns Spielfilmerstling, Hypochondriac ist ein Horrortrip, aber weit mehr als das: Indem er psychisch labile Menschen in den Mittelpunkt stellt, wirft der Film einen notwendigen Blick auf Situationen, die wir gerne übersehen. Addison Heimann ist ein US-Regisseur, der derzeit in Los Angeles lebt. Als leidenschaftlicher Fan von Anime, Comics und Genrefilmen war er stets frustriert über den Mangel an queeren Charakteren, mit denen er sich identifizieren konnte. Mit dem Ziel, etwas an der LGBT+-Darstellungsweise im Genrefilm zu bewegen, drehte er die Webserie Kappa Force sowie die Kurzfilme Jeff Drives You und Ava in the End, die auf zahlreichen US-Festivals liefen. Hypochondriac ist sein erster Spielfilm.

Produktion
Bay Dariz
Musik
Robert Allaire
Kamera
Dustin Supencheck
Schnitt
Mike Hugo
Besetzung
Zach Villa, Devon Graye, Madeline Zima
Contact
Reel Suspects