Film

Als achtjähriger Junge bildet sich Luke einen Freund namens Daniel ein, um die Scheidung seiner Eltern zu verkraften. Doch weil Daniel immer eigenwilliger wird, trennt sich Luke von ihm und verbannt ihn in die Tiefen seiner Psyche. Zehn Jahre später leidet Luke als frischgebackener Universitätsstudent erneut an psychischen Problemen. Diesen Moment nutzt Daniel, um wieder an die Oberfläche zu kommen und Luke mit seinen düstersten Trieben zu konfrontieren.

Der zweite Film von Adam Egypt Mortimer wird belebt von einem verblüffenden Patrick Schwarzenegger (Sohn des Urgesteins Arnold) und erweist sich als eine regelrechte Achterbahnfahrt, die zugleich begeistert und verstört. Analog zur mentalen Entwicklung seines Protagonisten wechselt Daniel Isn’t Real schrittweise vom Psychothriller zum übernatürlichen Horrorfilm, bevor er in ein infernalisches, alptraumhaftes Finale mündet. Holt alle tief Luft, eine Tauchfahrt in die Untiefen des Wahnsinns steht an!

DER REGISSEUR

In nur wenigen Filmen hat sich Adam Egypt Mortimer als leidenschaftlicher Horrorspezialist hervorgetan. Nach dem übernatürlichen Slasher Some Kind of Hate (NIFFF 2015) und dem Segment «New Year’s Eve» im Horror-Anthologiefilm Holidays (2016) ist Daniel Isn’t Real sein zweiter Spielfilm – eine Verfilmung des Romans Der Andere (In This Way I Was Saved) von Brian DeLeeuw, der auch am Drehbruch mitschrieb. Gleichzeitig machte sich Mortimer als Autor von Ballistic (2015) auch in der Comic-Szene einen Namen.

Besetzung
Patrick Schwarzenegger, Katie Chang, Andrew Ayala
Producer
Lisa Whalen, Elijah Wood, Josh C. Waller, Daniel Noah
Szenario
Brian DeLeeuw, Adam Egypt Mortimer
Kamera
Lyle Vincent
Schnitt
Brett W. Bachman
Music
Clark
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